Der ehemalige Denkmalberg

Hinter dem heutigen Bushäuschen am Fuße des Hanges wurde 1925 das Denkmal für die im Krieg gebliebenen Rodauer errichtet. Das kleine Fleckchen Land davor, das im Besitz der früheren Altgemeinde war, wurde 1902 als Turnplatz bezeichnet, weil in den sächsischen Schulen für die Kinder das Unterrichtsfach Turnen eingeführt wurde. Diesen Zweck erfüllte der Platz auch bis ins Jahr 1930. Der Gemeinderat bot dem Schulvorstand an, den Platz an der Schule, der durch das Verfüllen eines Teiches dort entstand, als sichereren Platz zum Turnen und Spielen zur Verfügung zu stellen. Die Kinder spielten bis dahin auf dem Dorfplatz. Und das erachteten die Gemeinderäte wegen des Verkehrs als zu gefährlich.
Der Hang zwischen der damaligen Scheune (Besitzer Pabst) und der Viehwaage war bei Einweihung des Denkmals mit Bäumen bepflanzt und eingezäunt. Auf dem Foto von 1958, das nach dem Bau des Feuerwehrhauses entstand, und von 1968, das den Baubeginn des Bushauses zeigt, sind diese Bäume noch zu sehen. Ende der sechziger Jahre setzte man das Denkmal um und rodete die Bäume. Im Jahre 1973 wurde eine Stützmauer gesetzt und ein Handlauf angebracht, denn den Hang entlang führte ein Weg zum ehemaligen Perthelschen Gut. Auch wurden zahlreiche Kastanien gepflanzt, die heute einen richtigen kleinen Wald darstellen. Das Foto 6 wurde um 1970 gemacht.
U.S.